Zeit-Haus.ch   –  das Erlenbacher Scheidungsmännerhaus

 

Ein Sozial-Projekt von Pfarrer Andreas Cabalzar
der evang. reformierten Kirchgemeinde Erlenbach/ZH

Auskunft für freie Zimmer: 079 282 68 68

 

 

Männer, durch Trennung oder Scheidung heimatlos geworden, finden in Erlenbach für sich und ihre Kinder eine zeitlich begrenzte Herberge.

  • Betreuung, Beratung und Hilfe: Pfarrer Andreas Cabalzar, 8703 Erlenbach
    Tel. 044 910 45 60

Paartherapie und Mediation zu den üblichen Konditionen, welche von den Trägerschaften von der Beratungsstelle (Kirchen, pol. Gemeinden) festgelegt wurden.

 

Am 12. Dezember 2009 konnte „das ZeitHaus – das Erlenbacher Scheidungsmännerhaus" eröffnet werden.  Die Idee und das Konzept des Projektes sind aus der alltäglichen seelsorgerlichen und sozialen Arbeit von Pfr. Cabalzar entwickelt worden.

Zimmer: Drei mittlere und ein kleineres und zwei getrennte Schlafplätze für Kinder, - welche aber auch im Zimmer ihrer Väter an den Wochenenden übernachten dürfen.

Die Wohnsituation versteht sich als Wohngemeinschaft. Man(-n) lebt zusammen - hat aber sein eigenes Zimmer.

Kosten/Monat der Zimmer:
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Säli (kleiner Salon): 750.- sFr.

- Zimmer Nr.2 & Nr.3 (Standardzimmer ca. 4x4m): je 700.- sFr.
- Kleines Zimmer: 500.-sFr.
Die Zimmer sind auch per Woche erhältlich/zu beziehen.
Eintritt-Depotkosten: 200.-sFr. Dieser Betrag wird immer verlangt und beim Verlassen der Unterkunft zurückerstattet - falls keine Beanstandungen oder Mängel vorliegen.
Die Kosten werden als Entschädigung für die Beherbergung verstanden und nicht als Miete.
 

Wohnsituation

Die Zimmer sind durch einen eigenen Eingang im Haus erreichbar. Standardmässig leben vier Männer im Haus mit: eigener kleinen Küche, ein Bad mit Waschmaschine und Tumbler, zusätzliches Fernsehzimmer, ruhige Lage, im Dorfzentrum (6 Min. zur Bahn), ohne Luxus, ohne Keller oder Lagermöglichkeiten. Das Zeithaus ist eine Herberge in Notsituationen für Männer.

 

Interviews und Informationen:
Tages-Anzeiger vom 7. Dez. 2010, Telegiornale, Telezürich, Teleplus, ZüriPlus und TeleTop.

Spenden werden wohlwollend entgegengenommen ( PC 87- 649013-2 ) und unterstützt entsprechend Ihren Wünschen die sozialen Werke von Pfarrer Cabalzar.
Besprechen Sie Ihren Spendenzweck mit Pfr. Andreas Cabalzar persönlich.

 

 Kontakt

Pfarrer Andreas Cabalzar, Erlenbach

044 910 45 60 / pfrcab@bluewin.ch

                     

Pfr. Andreas Cabalzar, Gründer des Erlenbacher  ...                                   Zeit-Haus für Männer


Drei Schlafzimmer, zwei Kinderzimmer, eine Küche und eine Wohnstube, ein grosses Bad und romantisches Ambiente.

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Durch das Pfarramt: Am Puls der Zeit

Andreas Cabalzar arbeitet seit 1993 als reformierter Pfarrer in Erlenbach ZH mit den Schwerpunkten Jugendarbeit, seelsorgerliche Krisenintervention, Erwachsenenbildung und der seelsorgerlichen Betreuung der Martinstiftung.

Erlenbach – eine Goldküstengemeinde hat den dörflichen Charakter trotz Stadtnähe bewahrt. Die ökonomischen Privilegien ermöglichen die Finanzierung von sozialen und kulturellen Innovationen. Diese Situation hat Pfr. Cabalzar genutzt, um verschiedene Kultur- und Sozialprojekte zu lancieren. Er sagt, dass er als Pfarrer aus dem Zusammenleben mit den Menschen in der Gemeinde am Puls der Zeit ist. Gerade durch die Kasualgespräche, durch die Seelsorge komme er mit allen Schichten und allen Altersgruppen in Kontakt und werde dadurch zum Seismografen gesellschaftlicher Entwicklungen. Dank dem Netzwerk der Kirche könne er unbürokratisch Projekte initiieren, Know-how müsse in der Kirche meist nicht bezahlt, sondern durch Anfrage aktiviert werden. Das Netzwerk der Solidargemeinschaft Kirche habe ein immenses Potenzial. Aufgrund dieses Netzwerkes konnte Cabalzar aus der pfarramtlichen Tätigkeit heraus verschiedene lokale, regionale und kantonale Sozialprojekte im Jugend- und Suchtbereich aufbauen, die am Puls der Zeit, z.T. der Zeit voraus waren:

  • Seit 1994 betreibt er eine offene, vernetzte, aufsuchende Jugendarbeit in Erlenbach, die eines der ersten Früherkennungsmodelle für Kinder und Jugendliche in der Schweiz war.
  • 1996 Gründung des Jugendvereins Erlenbach, der Dachorganisation für die offene, vernetzte, aufsuchende Jugendarbeit in Erlenbach.

Nach der Schliessung des Letten war Cabalzar Gründungsmitglied des VDM (Vereins für dezentrale Drogenhilfe des Bezirks Meilen). In der Nachfolgeorganisation des VDM, dem Verein für Integrations- und Suchtfragen des Bezirks Meilen (VIS) war  er bis 2004 verantwortlich für den Jobbus, einem niederschwelligen Arbeitsprojekt für Suchtkranke.

Zwischen 1998 bis 2000 hatte Cabalzar in Absprache mit seiner Kirchenpflege die Chance, sich bei einer Zürcher Beratungsfirma „on the job“ zum Kommunikationstrainer ausbilden zu lassen. Als Referent zu wirtschaftsethischen Themen und als Coach von Führungskräften und Teams in Krisen kann er am Brückenschlag zwischen Ethik und Wirtschaft bauen und „Kirche am Arbeitsplatz“ konkret leben. Dabei ist die Zusammenschau der Einblicke, die einerseits die pfarramtliche Arbeit aus Erlenbach in die individuellen und familiären Realitäten gibt und andererseits die Vortrags- und Beratungstätigkeit in die Realitäten der Arbeits- und Geschäftswelt eröffnet, befruchtend für sein Wirken in der „Kirche am Ort“ und der
„Kirche am Arbeitsplatz“.

  • 1999 folgte die Konzeption und Realisation des betreutenwohnens Wydenhof Erlenbach, einem Projekt, das Jugendlichen in Lebenskrisen aus dem ganzen Kanton Hilfe bietet.

Die Wurzeln des Wydenhofs liegen im Pfarrhaus Erlenbach. Das Pfarrehepaar hat das Privileg, im grosszügigen Pfarrhaus mit den drei Töchtern wohnen zu dürfen, mit der Aufgabe verbunden, der Tradition wieder Raum zugeben, dass Pfarr-
häuser als Hospiz dienen sollen. Das Erlenbacher Pfarrhaus war und ist Schutzraum für Jugendliche in Krisen. Aus den Erfahrungen, die durch die Betreuung der Jugendlichen gemacht wurden und der Nachfrage nach dem Betreuungsangebot im Pfarrhaus wurde der Wydenhof konzipiert und initiiert. Das Projekt ist heute gut verankert, selbsttragend und selbstständig.

  • 2001 lancierte Cabalzar aus der Betreuung von sechs langzeitarbeitslosen Jugendlichen den Drehpunkt Erlenbach, der den Jugendlichen schrittweise den Weg in die Arbeitswelt ermöglichen sollte.
  • Seit 2002 bereitet das Projekt „Jump“ Erlenbacher Schulabgängerinnen und Schulabgänger auf den Einstieg ins Berufsleben vor.

Während eines halben Jahres bereiten sich die 3. Oberstufenschüler auf den Rollenwechsel von der Schülerin zur Lehrfrau vor. Neben Cabalzar wirken zwei weitere Hauptleiter mit, die aus dem Geschäftsleben kommen und immer wieder  Bezüge zur Arbeitswelt schaffen und die Jugendlichen bei der Planungsarbeit unterstützen. Die Führung des Lagers ist analog zu einem Betrieb aufgebaut. Das Sommerlager – ein Hit für die Erlenbacher Kinder, der Mittelstufe, eine Chance für die Jugendlichen, beim Brückenschlag zwischen Schule und Beruf.

  • 2002 flossen alles diese Erfahrungen in die Zusammenarbeit mit Sylvia Meyer, der damaligen Bildungsrätin und Bildungsverantwortlichen des Kantonalen Gewerbeverbandes ein.

Die Grundidee ist während des Jahres Jugendliche ganz konkret ins Arbeitsleben zu integrieren. Deshalb hat Access verschieden Firmen gegründet (Event, Grafik, Mode, Verkauf, Handwerk), die Aufträge im Markt akquirieren und diese durch ausgewiesenes Fachpersonal zusammen mit den Jugendlichen ausführen.
Ressourcenorientierung ist nicht nur ein pädagogisches Schlagwort, gezielt werden die Stärken jedes und jeder Einzelnen erfasst und in der konkreten Arbeitserfahrung zur Geltung gebracht, denn Arbeiten lernt man am Besten durch Arbeit. Die Jugendliche, die während der vorangegangen erfolglosen Bewerbungsphase an Selbstwert verloren haben, beginnen an den realen Aufgaben zu wachsen und entwickeln Freude an der Arbeit. Und wenn die Unternehmen, die mit Access zusammenarbeiten erkennen, mit welchem Engagement und welcher Freude Jugendlichen für sie arbeiten, beginnt der positive Kreislauf gegenseitiger Wertschätzung und Unterstützung.

  • 2007 wurde der Lehrbetriebsverbund access@work ins Lebengerufen, der Jugendlichen die Chance gibt in einer Kirchgemeinde die Ausbildung zur Betriebspraktikerin, zum Betriebspraktiker zu machen.
    access - bridge to work • Welchogasse 6 • Postfach 5539 • 8050 Zürich
    Telefon 043 300 68 20 • Fax 043 300 68 21 •

 

  • 2009 folgt die Gründung des Zeit-Hauses, dem Erlenbacher Scheidungsmännerhauses.


Falls Sie Fragen zu den einzelnen Institutionen und Sozialprojekten von Pfarrer Andreas Cabalzar haben, bitten wir Sie, ihn direkt zu kontaktieren.

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+41 (0)44 911 03 83 / rke.zh (at) bluewin.ch /
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